Liliths kleine grosse Welt

(Über)Leben als Künstlerin

Also wirklich, Petrus…

26. Oktober 2008 — Abgelegt unter: Allgemein

…das hat ja nicht wirklich geklappt mit dem richtigen Wetter zu meiner ersten 4000er Besteigung dieses Jahr.

Erst mussten wir wegen dem drohenden schlechten Wetter die Tour umplanen und einen 3000er ins Visier nehmen

und dann bescherst Du uns auch noch so viel Kälte und Nässe, dass mich schon im Vorfeld eine Erkältung ans Bett fesselt, so dass ich meine Bergpläne komplett streichen musste.

Das ist wirklich nicht nett, lieber Petrus.

Ich hoffe, im nächsten Jahr klappt das besser, wenn wieder das Bishorn auf dem Plan steht.

Ich erinnre Dich dran, sobald der Termin steht, Petrus.

Bis dann,

mit vielen Grüssen

Lilith

Klein Los Angeles oder Es gibt keine Berge in Daenemark

14. August 2008 — Abgelegt unter: Beobachtungen

Bekanntlich hat Daenemark keine Berge. Also zumindest nichts, was man landlaeufig so als Berg bezeichnen wuerde. Der hoechste Berg - oder nennen wir es doch besser “Erhebung” - ist laut Spiegel Online seit der neusten Vermessung des Dänischen Geodätischen Instituts der Mollehoj bei Aarhus mit 170,86 Metern. Der Yding Skovhoj mit 170,77 Metern und der Ejer Bavnehoj mit 170,35 Metern sind damit auf Platz Zwei und Drei verwiesen worden.

Wow, ich bin ganz in der Naehe vom hoechsten Berge Daenemarks!

Aber kommen wir doch zum Phaenomen Randers: hier scheinen sich die Huegel so zu haeufen, dass ich mir vorkomme wie in Klein Los Angeles. Die meisten Strassen im Stadtkern und drumherum haben einen Winkel zwischen 15 und 40 Grad, so dass man immer steil aufwaerts oder steil abwaerts unterwegs ist, auch wenn man nur kurz in den Supermark will. So viel Steigungen hat mancher Ort in den Bergen nicht zu bieten, behaupte ich.

Wehe denen, die sich denken, oh, ich will ne Radtour machen, aber bitte ohne Berge und nicht zu anstrengend - lass uns doch nach Daenemark fahren, da ist es flach! Ha, die werden sich umgucken…

Flucht in die Tuerkei

14. August 2008 — Abgelegt unter: Erfahrungen

Ich hatte ja schon angedeutet, dass das Wetter in Daenemark derzeit mehr als irisch ist, sprich es ist eine Mischung aus April-Wetter und Herbststuermen. Als eben wieder dunkle Regenwolken ueber mich hinwegzogen, dachte ich mir, jetzt benehm ich mich mal wie eine echte Daenin und ignorier sie einfach - im Vertrauen, dass der Wind sie schnell genug weiterblaest, bevor sie ihre Last ablassen.

Tsja, hat leider nicht funktioniert, und als der starke Regen sich in Platzregen verwandelte, hab ich kurz ueberlegt, in den mexikanischen Fleischerladen zu fluechten, aber dann ist mir etwas besseres begegnet. Und - so braun wie viele DaenInnen sind, gehe ich davon aus, dass ich damit gar nicht so un-daenisch war - ich hab mich ins naechste Solarium gefluechtet.

Fuenf Minuten wie in tuerkischer Mittagssonne am Mittelmeerstrand… ach wie wunderbar! Und nach diesen fuenf Minuten war auch in Daenemark wieder strahlender Sonnenschein!

Naja, es waren wohl ein paar mehr Minuten, denn - mein Daenisch ist wohl doch nicht gut genug / oder ist es doch nur mein Technik-Verstaendnis? - nachdem ich schon gemuetlich (?) unter der Sonnenbank lag und die Sonne nicht ansprang, musste ich nochmal rausklettern, mich wieder anziehn - zumindest soweit, dass ich nicht wegen Erregung oeffentlichen Aergernisses verhaftet werde - , draussen beim Automat noch ein Knoepfchen druecken, mich wieder ausziehn und … endlich meine kleine Flucht in die Tuerkei geniessen.

Zurueck unter daenischer Sonne hab ich mir dann noch ein Eis fuer den Rueckweg gegoennt und alles war wieder gut :) In Sonne getaucht ist Randers wirklich ein wunderhuebsches Staedtchen.

Irland oder doch Daenemark?

13. August 2008 — Abgelegt unter: Beobachtungen

Seit ueber einer Woche bin ich jetzt auf dem Festival Randers Ugen im Norden Daenemarks und ich komm mir vor wie in Irland -

nur mit mehr Regen.

Randers hat einen wunderhuebschen Stadtkern und viel zu entdecken.

Vor allem Maedchenbeine - die Mode ist hier extrem…st kurz. Alle laufen mit Mini-Kleidchen und Leggings drunter rum oder auch mal ohne Leggings.

Unsere Buehnen sind open air und da kann es schon mal passieren, dass der Wind so stark blaest, dass er einem den Ton fast wieder in den Mund zurueckdrueckt. Leider blaest dieser Wind so stark, dass er einem schon mal das Publikum wegblaest - fort von der grossen Promenade und hin zu geschuetzteren Gefilden.

Die Daenen und -innen scheinen einen eingebauten Regenschutz zu haben. Sie laufen weiter in T-Shirts und Minis umher, als waer das nix, waehrend ich mich schon wieder ins naechste Café fluechte und dort die naechste Sintflut abwarte.

Ich werd sicher wiederkommen… aber nur, wenn besseres Wetter ist :)